Naturheilkunde

Eigenbluttherapie

Die Behandlung mit Eigenblut ist eine unspezifische Reiztherapie, bei der eigenes Venenblut unmittelbar oder bearbeitet in die Muskulatur reinjiziert wird. Durch den Reiz wird eine Kaskade in Gang gesetzt, wodurch die Abwehrkräfte aktiviert werden.

Orthomolekulare Medizin

Die Erkenntnisse aus der orthomolekularen Medizin bilden die wissenschaftliche Basis für die kausale Verwendung von Mikronährstoffen – in physiologischer und / oder pharmakologischer Dosierung – zur Verhütung und adjuvanten Therapie ernährungsbedingter und chronisch-degenerativen Krankheiten. Die orthomolekulare  Medizin bedient sich der Substitution bei Mangel oder auch Regulation von Stoffwechselvorgängen.

Ozontherapie

Medizinisches Ozon (eine 3-wertige Sauerstoffverbindung) hat eine stark ausgeprägte bakterien-, pilztötende und vireninaktivierende Wirkung und findet von daher einen breiten Anwendungsbereich zur Desinfektion von infizierten Wunden, aber auch bei bakteriell- und virusbedingten Erkrankungen. Den durchblutungsfördernden Charakter setzt man bei der Therapie von Durchblutungsstörungen und zur Revitalisierung ein. Im gering rationierten Konzentrationsbereich werden die körpereigenen Abwehrkräfte angeregt, d.h. das Immunsystem aktiviert. Angeregt durch das medizinische Ozon erzeugen Immunzellen spezielle Botenstoffe, die Zytokine (z.B. Interferone oder Interleukine), die andere Immunzellen benachrichtigen und so die ganze Kaskade der Immunantwort auslösen. Die Anwendung des medizinischen Ozons zur Immunaktivierung bei einer schadhaften Immunlage und Immundefizit ist somit nützlich. 

Schröpfen

Durch Schröpfgläser, in denen ein Unterdruck erzeugt wird, wird bei dieser Therapie eine Ausleitung von Schadstoffen über die Haut beabsichtigt. Deshalb wird sie zu den Hautreizmethoden gerechnet. Dieses klassische Ausleitungsverfahren regt über die sogenannten Verschlackungen, d.h. Störungen der Reflexpunkte bzw. -areale die Selbstregulation des Körpers an. Die Schröpfzonen befinden sich am Rücken. Trockenes Schröpfen dient der Kräftigung einer Stoffwechselfunktion in Reflexzone und Haut, sowie der Krampflösung. Beim blutigen Schröpfen werden an bestimmten, schmerzhaften Stellen des Rückens kleine Mengen gestauten Blutes entzogen, welches z. B. häufig zur Aufhebung chronischer, therapieresistenter Rückenschmerzen führen kann.